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Das Gebäude von Norden her
aufgenommen;
kurz vor dem Abriß, um 1972.

Neben der Zeitung begann Vopelius einen Buchverlag zu betreiben, in dem zunächst kleinere sozialkritische Arbeiten von Abbe erschienen, wie "Über Gewinnbeteiligung der Arbeiter in der Großindustrie", die oft vorher bereits im Volksblatt veröffentlicht waren. Bald begannen vor allem auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Stiftungsbetriebe bei Vopelius zu publizieren, z.B. Friedrich Schomerus, dessen Werk "Das Arbeitsverhältnis im Zeißwerk" 8 Auflagen erlebte. Villigers "Das Zeiß-Planetarium" erlebte 7 Auflagen. Daneben wurden heimatgeschichtliche Forschungsergebnisse veröffentlicht, etwa die "Flora von Jena" von Leonhardt oder die Ausgaben alter Chroniken von Schmeitzel und Adrian Beier aber auch "Die Entwicklung des  Veterinärwesens in Thüringen", Untersuchungen über die Saalehochwasser, eine 344 Seiten starke Erstausgabe des Jenaer Geschossbuches von 1406 oder "Die Geschichte des Universitäts-Wirtshauses "Zur Rose" im 16. Jahrhundert". Besonders populär wurden die Bände der Reihe "Altes und Neues aus der Heimat", die, in sich thematisch geordnet, Artikel aus dem "Jenaer Volksblatt" enthielten. Von der Gründung bis zum 1.Weltkrieg verlegte Vopelius auch die Vierteljahreszeitschrift "Quadriga", die zu den wichtigsten Organen der sog. Industriedichtung gehörte. 

Mit der Ausgabe vom Sonnabend, 31.Mai 1941, mußte Vopelius auf Anordnung der Nazi-Behörden das Erscheinen des Volksblattes einstellen und den Verlag schließen.

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